Die Beseglung

Segeln, wenn andere motoren...

Mit dem Trimaran ein bekanntes Gefühl: Segeln, wenn andere schon motoren (hier: noch mit der Vorgängerin, der Dragonfly 920). So seegängig das Schiff ist, die Leichtwindqualitäten sind unübertroffen.


Das Rigg

Der Mast der Dragonfly 32 Supreme misst 16,70 m über Deck. Er ist, wie der Baum, aus einem Carbonrohr bei Quorning selbst gefertigt und mit zwei Salingpaaren ausgestattet.

 

Das Rigg kommt ohne Achterstag aus, da die beiden Backstagen, die jeweils auf die äußeren Enden der Schwimmer geführt und ins Cockpit umgelenkt sind, die Lasten vollständig aufnehmen.


Standard: Groß und Genua

Am Wind segelt die Dragonfly 32 Supreme mit 87 qm Segelfläche (58 qm Groß, 29 qm Genua). Das Groß ist mit zwei durch den Baum geführten Reffs ausgestattet. Ein drittes (Binde-)Reff steht zur Verfügung.

Die Genua wird als Rollgenua vom Cockpit aus bedient und gerefft.

Alle Fallen und Schoten sind in das Cockpit geführt, so dass das Schiff auch mit kleiner Crew problemlos zu führen ist.


Code Zero

Für etwas raumere Kurse ab etwa 60 Grad Windeinfall ist `Shruikan´ zusätzlich mit einem Code 0 besegelt. Das 66 qm messende Rollsegel wird an dem ausfahrbaren, 2 Meter langen Carbon-Bugspriet gefahren. Furler und Schoten sind ins Cockpit zurückgeführt.

 

Der Code 0 ist ein Leichtwindsegel, das dem Schiff auch bei wenig Wind extremes Potential verleiht.


Gennaker

Der asymetrische Spinnaker (Gennaker) wird an dem ausfahrbaren, 2 Meter langen Carbon-Bugspriet gefahren und misst bei der Dragonfly 32 Supreme 110 qm. Er wird mit einem Bergeschlauch gehisst und eingeholt, was das Manöver unkompliziert und schnell macht. Fall und Schoten führen, wie bei der Am-Wind-Beseglung, ins Cockpit.